Dunkle Wolken – wenig Fische. Das kalte, stürmische und regnerische Wetter machte den Anglern beim Abfischen in Aham am vergangenen Samstag keine Freude. Tiefgeduckt unter den Regenschirmen und dick eingepackt im Thermoanzug gingen 94 Petrijünger ihrem Hegeauftrag nach. Manch einer packte schon nach dem ersten Regenschauer zusammen, aber nur wer bis zum Schluss aushielt war erfolgreich.
Das Abfischen ist die letzte größere Veranstaltung des Kreisfischereivereins Vilsbiburg im Jahr und dient der Reduzierung des übergroßen Bestandes an Weißfischen. Daher sind Hecht, Zander und auch die seltene Nase gesperrt und dürfen nicht gefangen werden.
Trotz es schlechten Wetters kamen Angler aus 14 Vereinen, 30 Teilnehmer waren erfolgreich und konnten 53 Kilogramm Weißfische fangen. Mit 7,5 Kilogramm fing Michael Schmidl aus Aham die meisten Fische, gefolgt von Robert Kahner aus Vohburg mit 5,9 kg und Christian Erl aus Mühldorf mit 5,7 kg. Brachsen und große Aitel waren ihre Hauptbeute. Auch die Vorstandmitglieder des Fischervereins fingen gut: Reinhold Eberl, Josef Köck, Paul Höckinger, Florian Forster und Johann Leierseder waren unter den zehn erfolgreichsten Fischern.


Hier die weiteren Ergebnisse