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KFV Vilsbiburg sucht neuen Fischerkönig In der Woche vor dem Fischerfest sieht man ungewöhnlich viele Petrijünger an der Vils. Wo stehen die Fische, was ist der beste Platz und auf welchen Köder beißen die Fische? Wenn dann am Sonntag um die Königswürde gefischt wird zeigt sich, ob diese Vorbereitungen erfolgreich waren. Das Königsfischen beginnt mit dem Einschreiben ab 5.30 Uhr in der Stadthalle. Alfred Attenberger wird eine Gulaschsuppe kochen, die kostenlos verteilt wird. Ab 7 Uhr wird an der Großen Vils von der Lichtenburger Mühle bis zur Kegelbrücke bei Wolferding gefischt. Der Vorstand bittet die Wiesen nicht zu befahren und die Autos nur auf den Zufahrtswegen und am Straßenrand zu parken. Das Privatwasser in Gaindorf ist gesperrt. Um 12 Uhr findet dann vor der Stadthalle das Abwiegen des Fanges statt. Dann zeigt sich, wer die meisten Flossenträger überlisten konnte und ob ein größerer Fisch wie im letzten Jahr gefangen wurde. Das war ein Karpfen von mehr als 6 Pfund, der Jürgen Steinbrecher an den Haken ging. Vermutlich werden die Spezialisten unter den Stippfischern wieder eine Menge Weißfische aus dem Wasser ziehen. Aber das ist ja Sinn und Zweck des Königsfischen, das hauptsächlich als Hegefischen dient. Zur Verwertung der gefangenen Fische werden sie kostenlos an interessierte Mitbürger abgegeben. Nichtfischer können sich ab 10 Uhr zum Frühschoppen treffen, ab 11 Uhr Steckerlfische, gebackene Fischfilets oder Rottmeier-Spezialitäten essen. Zum Mitnehmen kann man sich die Steckerfische auch einpacken lassen. Die Preisverteilung und Krönung der Fischerkönige findet gegen 15 Uhr statt. Auf die Gewinner warten wieder großzügige Sachpresie. Die Vilsbiburer Stimmungsband sorgt für die musikalische Umrahmung, bis das Fischerfest am Abend ausklingt. |








